Ratgeber für Bauherren
Damit man selber bauen kann oder auch Wohneigentum kaufen kann, muss man nicht selten das halbe Leben lang sparen. Um dann nicht auf ungedeckten Kosten sitzen zu bleiben oder anderen Gefahren aus dem Weg zu gehen empfiehlt sich eine Bauherrenversicherung. Die hilft schon beim Bau im Schadensfall selber Kosten zu vermeiden. Es ist nach wie vor schlimm, wenn auf der Baustelle Unfälle passieren, aber so kann man wenigstens die finanziellen Risiken abdecken. Wenn man selber mit anpackt weiss man auch, wie groß die Unfallgefahren auf dem Bau sind. Der Baubeginn ist auch ein relativ wichtiger Faktor. Den sollte man bestenfalls in den Frühling legen, sobald es frostfrei ist. Denn sobald der Kredit genehmigt ist, fallen auch Bereitstellungszinsen an. Die muss man idealerweise nicht bezahlen, wenn der Baufortschritt nach Genehmigung des Kredits zügig voranschreitet. Umso schneller der Bau beeendet ist, umso weniger groß ist die Belastung für den Bauherren, der ja oft noch während der Bauzeit Miete für die bisherige Wohnung bezahlen muss. Das ist der Grund, warum viele ein Fertighaus kaufen, oder auch ein bereits fertiggestelltes Haus. Das wiederum hat den Nachteil, dass eigene Wünsche bei der Raumaufteilung und den Installationen nicht mehr berücksichtigt werden können, oder oft nur mit große, Kostenaufwand geändert werden können. Fertighausbauer sind zwar flexibel in der Raumgestaltung, aber dennoch nicht so sehr, wie ein Architekt, der einem das eigene Haus zeichnet. Welche Art von Haus man wählt ist dem Geschmack überlassen, aber selbst ein Energiesparhaus in Holzständerbauweise unterscheidet sich optisch nicht von einem Massivhaus. Nur die Wände sind anders beschaffen und beim Aufhängen eines Bildes gibt es beim Holzhaus oft Probleme.




















